Links

Initiativen

k & k – Bündnis Kunst und Kind, München

Die Initiative k & k – Bündnis Kunst und Kind hat sich im Februar 2018 um die Münchner Künstlerinnen Gabi Blum und Anna Schölß gegründet und arbeitet an vergleichbaren Themen wie kunst + kind berlin. Seit Herbst 2018 stehen beide Initiativen in engem Austausch.

http://gabiblum.de/K&K.html

https://www.facebook.com/KunstundKind/?modal=admin_todo_tour

Mehr Mütter für die Kunst

„Mehr Mütter für die Kunst“ ist eine Initiative der Hamburger Künstlerin Marcia Breuer. 2019 ging sie mit einem Manifest an die Öffentlichkeit und sammelte tausende Unterschriften. Seitdem ist Marcia Breuer häufiger Gast auf Podien und in Talkrunden.

http://mehrmütterfürdiekunst.net/

maternal fantasies, Berlin

MATERNAL FANTASIES ist eine interdisziplinäre Gruppe von internationalen Künstlerinnen und Kulturschaffenden mit Wohnsitz in Berlin. Gegründet wurde das Kollektiv 2018 von der Künstlerin Magdalena Kallenberger. Maternal fantasies arbeitet zu dem am stärksten marginalisierten Thema, sowohl in der Kunstwelt als auch im feministischen Diskurs: Mutterschaft. Das Kollektiv trifft sich regelmäßig, um durch künstlerische Forschung, gemeinsam entwickelte Kunstwerke und gelebte Erfahrung die Dynamik zwischen künstlerischem Schaffen und Mutterschaft zu untersuchen.

https://www.maternalfantasies.net

kunst & kind der IG Bildende Kunst Österreich

Die Interessensvertretung Bildende Kunst in Österreich (Vergleich: bbk BUND) arbeitet bereits seit 2013 an der Thematik kunst und/oder kind und veranstaltet Workshops, Informationsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Open Calls für künstlerische Aktionen etc. 

http://www.igbildendekunst.at/politik/kind.htm

Texte, Kommentare, Essays

(K)Ein Raum für mich allein – Künstlerinnen in der Alten Nationalgalerie

Die Bildende Künstlerin Ines Doleschal fragt sich, warum in der Alten Nationalgalerie kaum Bilder von Künstlerinnen hängen. Hat es damit zu tun, dass patriarchalische Strukturen im Kunstbetrieb bis heute existieren? Ein Kommentar.

https://blog.smb.museum/kein-raum-fuer-mich-allein-kuenstlerinnen-in-der-alten-nationalgalerie/

Studien

Studio Berlin III – Situation Berliner Künstler*innen und Gender Gap.
IFSE in Kooperation mit dem bbk berlin, Mai 2018

„Berlin ist nach New York der wichtigste Produktionsstandort für Gegenwartskunst. Unter welchen Bedingungen leben die Künstler*innen in dieser Stadt? (…) Von der prekären Situation in der Kunst sind alle betroffen, aber es fiel auf, dass es wie in anderen Bereichen der Gesellschaft eine mehr oder weniger große Lücke zwischen Männern und Frauen gibt.

Dieser Gender Gap in der Bildenden Kunst steht im Vordergrund unserer neuen Untersuchung der Situation Berliner Künstler*innen.“ (IFSE – Studio Berlin III, S. 2)

Download: https://www.bbk-berlin.de/sites/default/files/2019-11/IFSE_Studio-Berlin-III.pdf

Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge

Der deutsche Kulturrat befasste sich 2015/16 damit, wie hoch der Anteil der Frauen ist, die in künstlerischen Sparten studieren, wie diese Frauen arbeiten und was sie verdienen, ob sie führende Positionen bekleiden und wenn ja, welche, und inwieweit sie in Beratungs- und Entscheidungsgremien in der Kultur-und Medienbranche tätig sind. Die umfassende Studie untersucht die Stolpersteine und Zugangsbarrieren für Frauen und macht Vorschläge für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbetrieb.

Download:  https://www.kulturrat.de/publikationen/frauen-in-kultur-und-medien/

Ausstellungen

double bind – kunst kinder karriere, Künstlerhaus Bethanien, Berlin, 2003; weitere Orte (Bremen, Australien, USA)

In der von Signe Theill kuratierten Ausstellung vom 11.5.-9.6.2003 thematisierten 27 Künstlerinnen, darunter VALIE EXPORT, Louise Bourgeois, Jenny Holzer, Ute Weiss Leder, Rune Mields, Aura Rosenberg, Marian Kiss, (e.)Twin Gabriel, Ulrike Rosenberg, welchen Vorurteilen und beruflichen Schwierigkeiten sie im Betriebssystem Kunst als Künstlerinnen mit Kinder(n) und Sorgeverpflichtung ausgesetzt sind.

https://www.signe-theill.de/kuratorische-projekte/doublebind.html

Rabenmütter – Zwischen Kraft und Krise. Mütterbilder zwischen 1900 und heute, LENTOS Kunstmuseum Linz, Österreich

Die Ausstellung vom 23.10.2015-21.2.2016 thematisierte den Wandel des Mutterbildes von 1900 bis heute: Schwangerschaft, Geburt, Abtreibung, das Leben mit Kindern, die Entscheidung gegen Kinder, die Auseinandersetzung der Kinder mit ihren Müttern – diese Themen wurden von Künstler*innen aufgenommen. Nicht erst die feministische Kunst der 1960er-Jahre zeichnet realistische Bilder der Mutterrolle, sondern bereits am Beginn des Jahrhunderts entstanden Darstellungen sozialer Wirklichkeit und individueller Konflikte.

Kuratorinnen: Sabine Fellner, Elisabeth Nowak-Thaller und Stella Rollig

https://www.lentos.at/html/de/3312.aspx

Interessensverbände und Künstlerinnen-Netzwerke

bbk berlin – berufsverband bildender künstler*nnen berlin

VdBK e.V.

frauenmuseum berlin